THC-Abbau Rechner
Berechne deinen THC-Verlauf mit den Konsumangaben der letzten 14 Tage. Mit einem eigenen Laborwert kannst du die Berechnung auf dich abstimmen.
Konsumverlauf · Eigener Laborwert · Rückwärtsrechner
→ Gerade eben
10+ Studien
Huestis, Ramaekers, Vandrey, Bergamaschi …
Community-Blutwerte
Kalibriert an echten Laborergebnissen
Kein Tracking
Keine Werbe- oder Analyse-Cookies, Eingaben bleiben auf deinem Gerät
Abstinenz- & Testplaner
Für Job, MPU oder Probezeit: Ab wann wird welcher Test voraussichtlich negativ?
Grobe Orientierung mit bewusst breiten Spannen. Besonders der Urinwert (THC-COOH) ist sehr individuell. Für MPU-Abstinenznachweise zählen nur offizielle Laborprogramme.
Ratgeber
Häufig gestellte Fragen
Dieser Rechner kombiniert pharmakokinetische Kurven aus internationalen klinischen Studien (USA, Kanada, EU) mit hunderten realen Bluttest-Ergebnissen aus Community-Quellen wie r/cantest und r/trees — um die Lücke zwischen Labor und Realität zu schließen.
Wissenschaft & Methodik
Die meisten THC-Rechner im Internet nutzen eine simple „Abbaurate" (z.B. 0,1 ng/ml pro Stunde). Das ist biologisch falsch. Unser Rechner nutzt ein Hybridmodell:
- Klinische Basis: Pharmakokinetische Kurven aus großen Studien (z.B. Ramaekers 2006), die den schnellen Abfall in der ersten Stunde exakt abbilden.
- Realitäts-Check: Das Modell wurde mit hunderten echten Bluttest-Ergebnissen von Konsumenten (z.B. aus r/cantest) abgeglichen.
- Grundspiegel-Modell: Nicht nur der letzte Joint wird berechnet, sondern auch das THC, das sich bei regelmäßigem Konsum im Fettgewebe „staut" und langsam wieder ins Blut abgegeben wird.
THC-Abbau ist extrem individuell. Faktoren wie Genetik (Enzym CYP2C9), Stoffwechselgeschwindigkeit und exakter Körperfettanteil können wir nicht perfekt abfragen.
- Hoher Score (z.B. 0.9): Dein Fall entspricht gut untersuchten Standard-Szenarien.
- Niedriger Score (z.B. 0.4): Du nutzt z.B. Konzentrate (Dabs) oder hast ein extremes Konsummuster, für das es kaum verlässliche Studien gibt. Hier ist das Ergebnis eine Schätzung — sei besonders vorsichtig.
Das betrifft vor allem tägliche oder chronische Konsumenten. THC ist fettlöslich. Bei regelmäßigem Konsum füllen sich die Fettspeicher deines Körpers wie eine Batterie. Wenn du aufhörst zu rauchen, entlädt sich diese Batterie langsam wieder ins Blut. Dieser „Grundspiegel" kann bei Langzeitkonsumenten selbst nach Tagen der Abstinenz noch über dem Grenzwert von 3,5 ng/ml (und erst recht über 1,0 ng/ml) liegen.
Langfristig ja, da weniger Körperfett weniger Speicherplatz für THC bedeutet. Kurzfristig aber Vorsicht: Studien (z.B. Wong 2013) zeigen einen „Rebound-Effekt". Wenn du intensiv Sport treibst oder fastest, verbrennt dein Körper Fettzellen, wodurch gespeichertes THC schlagartig ins Blut freigesetzt wird. Dein Blutwert kann dadurch kurzzeitig um bis zu 25% ansteigen.
In Deutschland beziehen sich die Grenzwerte (3,5 ng/ml und 1,0 ng/ml) immer auf das Blutserum. Da THC sich fast nur im Serum aufhält, sind diese Werte etwa doppelt so hoch wie im Vollblut. Unser Rechner ist explizit auf Serum-Werte kalibriert, damit er mit den offiziellen Laborberichten übereinstimmt.
- Blut: Unser Fokus — hier sind wir am genauesten.
- Urin: Hier wird nicht THC, sondern das Abbauprodukt THC-COOH gemessen. Die Nachweisbarkeit ist viel länger (Wochen bis Monate).
- Speichel: Misst primär die Kontamination im Mundraum. Nach ca. 12–24 Stunden ist hier meist nichts mehr nachweisbar.
- Haare: Der Konsum der letzten Monate wird gespeichert (ca. 1 cm pro Monat). Ein „Abbau" findet nicht statt — das THC wächst mit dem Haar heraus.
Kein Rechner der Welt kann eine Blutprobe ersetzen. Faktoren wie dein aktueller Hydrationszustand, Stresslevel oder die Kombination mit Medikamenten können den Wert beeinflussen. Nutze dieses Tool als Orientierungshilfe, aber verlasse dich niemals blind darauf, wenn es um deine Fahrerlaubnis geht. Im Zweifel: Lass das Auto stehen.
Zum Rechner & Datenschutz
Ja. Deine Berechnungseingaben bleiben auf deinem Gerät. Personenangaben, Konsumverlauf und Kalibrierung werden lokal in deinem Browser gespeichert, damit du sie beim nächsten Besuch weiterverwenden kannst. Unter „Meine Daten“ kannst du sie einsehen, exportieren und löschen.
Für das genaueste Ergebnis:
- Gib den genauen Konsumzeitpunkt an, nicht nur „heute Morgen".
- Schätze den THC-Gehalt realistisch ein — Straßenware hat oft 10–15%, nicht 25%.
- Fülle die optionalen Felder (Geschlecht, BMI, Konsumjahre) aus — sie verfeinern die Berechnung erheblich.
- Beachte den Konfidenz-Score — je niedriger er ist, desto mehr Sicherheitspuffer solltest du einplanen.
- Grün: Geschätzter Wert liegt deutlich unter dem Grenzwert.
- Gelb: Grenzbereich — Vorsicht geboten, reale Werte könnten darüber liegen.
- Rot: Geschätzter Wert liegt über dem Grenzwert — nicht fahren.
Was ist neu?
- Konsum-Verlauf statt Kategorien: Du tippst die Konsumtage der letzten 14 Tage an (oder schätzt grob). Frühere Konsumvorgänge werden echt mitgerechnet, Toleranz und Abbau ändern sich stufenlos – keine Sprünge mehr zwischen „regelmäßig“ und „täglich“.
- Rückwärts-Rechner: „Ich muss Montag 7 Uhr fahren“ → wann du zuletzt konsumieren solltest und wie viel laut Modell noch passt.
- Zwei Antworten: Realistisch und „vorsichtig geschätzt“ (mit Puffer, keine Garantie) – die Spanne richtet sich nach der Datenlage für dein Profil.
- Warum so lange? Aufschlüsselung, welche Angabe das Ergebnis um wie viele Stunden verschiebt.
- Was-wäre-wenn: Einen weiteren Konsum als zweite Kurve einblenden.
- Eigener Laborwert: Gemessenen Wert eintragen, die persönliche Kurve wird dauerhaft angepasst (lokal).
- Abstinenz- & Testplaner: Zeitachse bis Blut-, Speichel- und Urintest negativ – mit Testtermin-Check.
- Neue Eingaben: Alltags-Mengen (dünner Joint, Bong-Kopf …), Sorten-Typen statt leerem %-Regler, Streckung mit Tabak oder CBD-Blüten, Körperbau als Ergänzung zum BMI.
- Kalender-Erinnerung, Daten-Center (ansehen, exportieren, löschen) und als App installierbar.
- Modell: Toleranz senkt nur noch die Anfangsspitze, nicht den Abbau-Schwanz; die Halbwertszeit bei „einmalig“ (100 h) wurde an „selten“ (25 h) angeglichen.
- Local Storage: Deine Personendaten werden jetzt lokal gespeichert, damit du sie nicht jedes Mal neu eingeben musst.
- Edibles in mg: Du kannst die Menge bei Edibles jetzt direkt in mg THC angeben.
- Neue Konsumform: 'Pfeife' wurde als Option hinzugefügt.
- Modell-Kalibrierung: Die Berechnung für Vaporizer und Mikrodosierungen wurde anhand neuer Community-Blutwerte präzisiert.
- Bugfix: Aktueller Rechenwert: Der angezeigte THC-Wert nach Konsum wurde falsch aus dem Zeitverlauf gelesen (Array-Index statt Zeitstempel). Dadurch konnte es zum Widerspruch kommen, dass gleichzeitig ein hoher Wert und 'Bereits unter 3.5 ng/mL' angezeigt wurde. Behoben durch korrekte Zeitpunkt-Suche.
- Verbesserte Edible-Berechnung: Die Kurve für Edibles wurde deutlich präzisiert, insbesondere der Peak-Wert und der Abbau in den ersten Stunden. Das Chart bildet den Verlauf jetzt exakter ab.
- Zuverlässigere Fahrgrenzen-Schätzung: Die Berechnung, wann der Wert unter 3.5 ng/mL fällt, ist nun auch bei Edibles korrekt. Falsche 'Bereits unter 3.5'-Meldungen bei noch ansteigendem Wert gehören der Vergangenheit an.
- Fehlerbehebung: Ein seltener Fehler, bei dem der Rechner bei sehr niedrigen Edible-Dosen fälschlicherweise 'Bereits unter 3.5 ng/mL' anzeigte, wurde behoben.
- Dank an die Community: Ein großes Dankeschön an alle Nutzer, die uns Feedback gegeben und geholfen haben, diese Verbesserungen zu identifizieren und umzusetzen!
- Eingaben anpassen: Nach der Berechnung können alle Eingaben direkt bearbeitet werden, ohne dass die vorherigen Werte verloren gehen.
- Verbesserte Usability: Kleinere Anpassungen an der Benutzeroberfläche für eine noch intuitivere Bedienung.
- Optimierte Ramaekers-Kurve: Die Parameter für die Inhalationskurve wurden angepasst, um noch konservativere und sicherere Vorhersagen zu liefern.
- Klarstellung Urin-Cutoff: Hinweise zur Interpretation der Urin-Nachweiszeiten wurden hinzugefügt.
- Zeit-Anzeige: Fehler bei der Anzeige der Zeit wurden behoben.
- Edible-Bioverfügbarkeit: Die Bioverfügbarkeit für Edibles wurde auf 8% erhöht, basierend auf neuen Daten.
- Minimale Eingabemenge: Die minimale Eingabemenge für Cannabis wurde auf 0.01g gesenkt.
- Baseline-Level: Ein Standardwert für den Grundspiegel bei chronischem Konsum wurde hinzugefügt.
- Launch: Der THC-Abbau Rechner geht live!
- Wissenschaftlich fundiert: Basierend auf dem Huestis-Modell und kalibriert an klinischen Studien und Community-Daten.
- Anonym & Datenschutzfreundlich: Keine Cookies, keine Speicherung von Daten, alle Berechnungen finden lokal statt.
Wie schätzt der THC Abbau Rechner deinen Blutwert?
Seit dem 22. August 2024 gilt in Deutschland ein THC-Grenzwert von 3,5 Nanogramm pro Milliliter Blutserum (§ 24a StVG). Wer diesen Wert beim Autofahren überschreitet, riskiert Bußgeld, Fahrverbot und Punkte in Flensburg (aktuelle Regelsätze). Für Fahranfänger in der Probezeit und Personen unter 21 Jahren gilt ein absolutes Cannabis-Fahrverbot.
Der Rechner schätzt, wann dein THC-Wert im Blutserum diesen Grenzwert voraussichtlich unterschreitet. Rückwärts zeigt er, wann du vor einer Fahrt zuletzt konsumieren solltest und wie viel laut Modell noch passt. Du bekommst zwei Zeiten: realistisch und vorsichtig geschätzt (mit Puffer, ohne Garantie). Grundlage ist ein Hybridmodell aus klinischen Studien (Ramaekers 2006, Huestis, Vandrey 2017, Bergamaschi 2013) und anonymisierten Bluttest-Ergebnissen aus der Community.
Berücksichtigt werden Konsumzeitpunkt, Menge, THC-Gehalt, Konsumform (Joint, Bong, Pfeife, Vaporizer, Edible, Dab), Streckung, dein Konsum-Verlauf der letzten zwei Wochen, Konsumjahre, Geschlecht, Alter, Körperbau sowie Alkohol, CBD und Sport.
Von den Konsumangaben zur Abbaukurve
Menge und THC-Gehalt ergeben zunächst die enthaltene THC-Dosis. Davon gelangt je nach Konsumform nur ein Teil in den Körper. Das Modell beschreibt anschließend Aufnahme, Verteilung und Abbau über die Zeit – nicht mit einer festen Zahl an Nanogramm pro Stunde. Frühere Konsumereignisse aus deinem Verlauf fließen gemeinsam in die Kurve ein; bei regelmäßigem Konsum berücksichtigt das Modell außerdem einen länger anhaltenden Grundspiegel.
Welche Annahmen stecken im Konsumverlauf?
Im Kalender werden frühere Konsumtage einheitlich mit 21 Uhr angesetzt. Die Auswahl „wenig“, „normal“ oder „viel“ richtet sich nach deiner eingegebenen Portion. Wenn du stattdessen die Häufigkeit schätzt, arbeitet der Rechner mit Konsumtagen pro Woche statt mit einzelnen Zeitpunkten. Ungenaue Mengen, unbekannter THC-Gehalt und fehlende Konsumtage können das Ergebnis verschieben.
Realistisch und vorsichtig geschätzt: was ist der Unterschied?
„Realistisch“ ist die gerundete Modellschätzung; „vorsichtig geschätzt“ ergänzt einen Puffer, der von der Unsicherheit des Falls abhängt. Der Konfidenz-Score beschreibt, wie gut deine Angaben zu den Modellannahmen passen – nicht die Wahrscheinlichkeit, dass ein Bluttest unter dem Grenzwert liegt. Ein eigener Laborwert kann die Schätzung auf dich abstimmen, bestätigt aber keine zukünftigen Blutwerte.
Berechnet wird aktives THC im Blutserum, nicht THC-COOH im Urin und nicht deine Fahrtüchtigkeit. Individuelle Unterschiede bei Aufnahme und Stoffwechsel bleiben bestehen; besonders bei Edibles kann die Schätzung deutlich abweichen. Mehr zur Einordnung findest du im Ratgeber THC im Blut: Nachweisbarkeit und Beispielrechnungen und im Vergleich von Urin-, Speichel- und Haartests.
Nur am Wochenende konsumiert? Dann zählt die Verteilung der Tage: THC-Abbau nach Wochenendkonsum.
Wichtig: Die Ergebnisse sind modellbasierte Schätzwerte und ersetzen keine Laboranalyse. Im Zweifel gilt: Nicht fahren.